Karate-Fitness auf den Jahnwiesen fällt heute, 17.7., aus! 

Fünf Fragen an Kölle-aktiv-Trainerin Yvonne Castillo

Im Sommer 2019 hat Kölle aktiv zum ersten Mal kostenlose Sommer-Sportkurse für alle Kölnerinnen und Kölner angeboten. Bereits ein Jahr später ist die Yoga-Lehrerin Yvonne Castillo zum Projekt dazugestoßen. Seitdem sind ihre Kurse jeden Sommer fester Bestandteil von Kölle aktiv.

YvonnesYoga und „Kölle aktiv“ – wie passt das zusammen?

Das passt gut zusammen. Kölle aktiv ist eine Bewegungsintiative. Es geht darum, dass alle die Möglichkeit haben, unterschiedliche Sportarten auszuprobieren. Wie ein berühmter Yogalehrer T.K.S. Krichnamacharya gesagt hat: „Yoga kann jeder üben, der atmen kann.“ Das ist auch meine Überzeugung als Yogalehrerin, Osteopathin, Pain Nurse aber auch Mutter und Freundin. Daher sind meine Stunden so aufgebaut, dass alle mitmachen können – durch präzise Anleitung und alternative Möglichkeiten bei vielen Asanas (Übungen). Beim Yoga geht es um die Verbindung der Bewegung und der Atmung. Die Meditation im Anschluss ist Balsam für die Seele.

Was ist für dich das Besondere an Yoga?

Yoga half mir persönlich durch schwere Lebensphasen durch, mich selbst besser kennenzulernen, meine Herausforderungen des Alltags zu meistern und meine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen. Besonders nach meiner schweren Coronaphase bin ich ganz glücklich darüber, dass ich durch Pranayama (Atemübungen), sanfte Yogapraxis und Meditationen einen Weg für mich gefunden habe, wieder gesund zu werden. Diese Erfahrungen kann ich heute in die Stunden einfließen lassen. Als Krankenschwester und Osteopathin, die täglich mit chronischen Schmerz-Patienten zu tun hat, kann ich mein Wissen weitergeben und in Verbindung mit Yoga vielen Menschen helfen. Meine Aufgabe als Yogalehrerin ist für mich eine große Herzensangelegenheit.

In diesem Jahr bist du zum vierten Mal in Folge mit deinen Yoga-Kursen bei Kölle aktiv. Was ist für dich das Besondere an Kölle aktiv?

Es ist besonders zum 4. Mal dabei zu sein, die Entwicklung zu sehen und viele verschiede Menschen zu treffen. Die Draußen-Atmosphäre morgens im Park ist besonders. Ich liebe es. Den Wind auf der Haut zu spüren, die Sonnenstrahlen zu fühlen … Das sind kleine Momente, wo wir alle Achtsamkeit üben können. Das, was in unserem schneller werdenden Alltag oft verlorengeht.

Wenn du auf deinen ersten Kölle-aktiv-Sommer zurückblickst – was hat sich seitdem verändert?

Ich glaube, nach der Coronapandemie ist Sport draußen populärer geworden. So trauen sich mehr Menschen, zu den unterschiedlichen Kursen zu kommen.

Kölle aktiv ist präsenter als vor vier Jahren.

Es gibt viele Personen, die sich auf die Zeit freuen und mehrere Kurse in der Woche besuchen. Es gibt ein paar treue Menschen, die seit der ersten Stunde dabei sind. Das ist fantastisch.

Ob Tanzen, Turnen oder Yoga üben, bei Kölle aktiv steht Gesundheit mit Spaß im Vordergrund. Und was gibt es Schöneres als Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die nach deinem Kurs mit einem Lächeln nach Hause gehen?

Wie würdest du Kölle aktiv in einem Satz beschreiben?

Gesund und bewegt durch den Sommer ist eine großartige Aktion.

Logo Kölle aktiv

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Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der unteren Extremitäten

Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der unteren Extremitäten

Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der oberen Extremitäten

Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der oberen Extremitäten

Kleinwüchsige Menschen

Kleinwüchsige Menschen

Sehbehinderte und blinde Menschen

Sehbehinderte und blinde Menschen

Schwerhörige und gehörlose Menschen

Schwerhörige und gehörlose Menschen

Menschen mit geistiger Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung

Grün

sehr gut geeignet

Ampel grün
Ampel gelb
Gelb

geeignet

Ampel rot
Rot

nicht geeignet

Grundsätzlich kann jeder Mensch jede Sportart betreiben, sofern es keine Bedenken aus medizinischer Sicht gibt. Trotz Anpassungen und Hilfsmitteln ist allerdings nicht jede Sportart gleichermaßen mit jeder Behinderungsart und – ausprägung geeignet. Mit einem Ampel-System möchten wir Sportler*innen zu den hier vorgestellten Sportarten eine Orientierung geben.

Die Einordnung der Angebote erfolgte durch die Inklusionsreferent*innen des SSBK in Absprache mit den Übungsleiter*innen.

(Deutscher Behindertensportverband e.V.)